
Inside the art – Reise der Monaden This VR takes you to the very centre of the monad universe where you’re totally surrounded by the enchanting diversity of the painting’s elements. And you can touch these elements too, play with them, fly them and let them cavort freely through the depths of space.
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Aus der Spielinfo, um es mir mal einfach zu machen: "Dieses Bild aus dem Jahr 1982 hat die Leibniz´schen „Monadologie“ zum Thema. Von dieser metaphysischen Theorie, nach der das Universum aus unteilbaren, unsterblichen, beseelten Substanzen besteht, war OUBEY so fasziniert, dass er ihr dieses Bild widmete." Was sagt Wikipedia zur Monadologie? (sehr stark reduzierte Ausschnitte): "Die Monadologie (von griechisch μονάς monás „Eins“, „Einheit“) ist die von Gottfried Wilhelm Leibniz begründete Monadenlehre und Titel des Werkes von 1714, in dem er diese in 90 Paragraphen darlegt. Die dort erläuterte Monadologie ist die Lehre von den Monaden oder einfachen Substanzen bzw. letzten Elementen der Wirklichkeit und ist das zur Lösung metaphysischer Probleme dienende Kernstück der Philosophie Leibniz’.[1] ... Die Urmonade ist Gott; alle anderen Monaden sind ihre Erzeugnisse; sie können nur von Gott vernichtet oder erschaffen werden und nicht von selbst entstehen oder vergehen." (wer mehr dazu lesen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Monadologie) Wer war OUBEY? "OUBEY studierte von 1979 bis 1983 Architektur an der Universität Karlsruhe. Parallel zum Architekturstudium entstand sein künstlerisches Frühwerk. Angeregt durch Fritz Haller, bekannt geworden vor allem durch das von ihm entwickelte modulare Möbelsystem USM Haller, kam OUBEY mit dessen visionären Projekten wie der Planung prototypischer Raumkolonien und der futuristischen Konzeption für eine globale Stadtplanung (Integral Urban) in Berührung. Die Erkenntnisse aus diesen Projekten, sein visionäres Denken und sein bereits in frühen Jahren ausgeprägtes Interesse an Naturwissenschaft und Mathematik, Philosophie, Lyrik, Science Fiction und Kunst bildeten den geistigen Hintergrund für sein künstlerisches Werk. 1983 traf er die Entscheidung, fortan als freier Künstler zu leben und zu arbeiten. Von 1987 bis 2001 arbeitete er im vormaligen Karlsruher Atelier von Markus Lüpertz, wo unter anderem auch seine avantgardistische Computermalerei am Amiga 500 entstand. Mit diesen von ihm so genannten „PhotonPaintings“ bestritt er im Jahr 1992 seine erste Verkaufsausstellung. Danach entschied er sich für den Rückzug aus der Öffentlichkeit, um für eine unbestimmte Zeit so frei wie möglich von äußerer Einflussnahme arbeiten zu können.[1] Der Umzug in ein neues Atelier und die zwölfjährige Erfahrung des freien Schaffens, das ausschließlich der eigenen künstlerischen Vision folgte, machten für ihn erstmals wieder eine öffentliche Präsentation seiner Bilder vorstellbar. Als OUBEY im August 2004 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, befand er sich mitten in der produktiven Vorbereitung auf diesen Schritt. In der begrenzten Zeit seines künstlerischen Schaffens entstand ein Werk, das mehr als 1200 Arbeiten umfasst. Im Rahmen des Projektes „Mindkiss“, initiiert und geleitet von OUBEYs Partnerin Dagmar Woyde-Koehler, wird dieses Werk nun nach und nach der Öffentlichkeit posthum zugänglich gemacht.[1] (Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/OUBEY) Hier treffen also ein paar interessante Dinge aufeinander. Ein Philosoph der einen Künstler zu seinem Werk inspirierte und ein Entwickler, der daraus eine kleine VR-Erfahrung gemacht hat. Was geschieht in dieser? Man setzt die VR-Brille auf und befindet sich umgeben von den Monaden des Gemäldes. Diese kann man greifen und bewegen, loslassen oder von sich werfen. Oder man versucht aus den Teilen dieses Kunstwerkes ein neues zu bauen. Alternativ könnte man sich auch einfach in diesen virtuellen Raum setzen, und über die Philosophie dieser Teile nachdenken. "1. Dieser Text handelt von Monaden. Monaden sind Einheiten. Sie verleihen Vollkommenheit. Einheiten sind ohne Teile. 2. Es muss Einheiten geben, weil Körper aus Teilen bestehen. Ohne Einheit würden Körper zerfallen. 3. Was keine Teile hat, hat auch keine Ausdehnung. Es lässt sich nicht halbieren. Deswegen sind Monaden die eigentlichen Atome der Natur. 4. Einheit kann nicht zerfallen. Monaden sind daher unsterblich. 5. Sie können auch nicht entstanden sein. Weil sie keine Teile haben. ..." (Auszug, Quelle: Martin Thau - Meine Übersetzung von G. W. Leibniz’ Monadologie aus dem französischen Original in verständliches Deutsch https://www.martinthau.eu/2021/07/07/monadologie-in-leichter-sprache/)
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